6 Frühstück-Tipps für deinen Start in den Tag!

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Was ein gutes Frühstück ausmacht!

“Du musst was frühstücken, hörst du?!” und der Zeigefinger ist dabei oben.
Wer durfte sich das als Kind nicht anhören…? Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages; Morgens wie ein Kaiser….., das Frühstück ist die Knospe des Tages…
Alles schön und gut, aber ist nicht mein Schlaf wertvoller als jedes Frühstück?

Das hab ich zumindest lange gedacht und auch so fabriziert. Ich ging immer ohne etwas zu essen aus dem Haus und hatte vielleicht zwei zusammengeklappte Toastbrote für unterwegs dabei.

Heute kann ich mir einen Tag ohne richtigen Start gar nicht mehr vorstellen, ich freu mich eigentlich schon beim zu Bett gehen auf den nächsten Morgen und mein Müsli, Porridge oder Joghurt mit Früchten. Das sind so “fancy und healthy” Sachen die ich damals eh nicht mochte. Haferflocken waren ein Graus und unter Müsli verstand ich eine riesige Schüssel gemischt mit Cini Minis, Schokoflakes, Honeypops und Nougatkissen.

Heute machen mich Haferflocken einfach richtig glücklich, für mich mal wieder der Beweis, dass man alles öfter probieren muss 😉

Aber wie startet man jetzt am Besten in den Tag? Worauf ist bei der “so wichtigen Mahlzeit” zu achten? Kann man da überhaupt groß was falsch machen? Eigentlich gibt es ja kein richtig oder falsch, denn es kommt immer auf den persönlichen Geschmack an und natürlich gibt es auch Personen, die Früh einfach nichts runter bekommen.

Trotzdem möchte ich euch jetzt ein paar Tipps geben wie man meine Lieblingsmahlzeit angehen kann.

Meine Tipps

1. Tipp: Vollkornprodukte - machen dich satt!

Wie der Namen schon sagt, wird hier das volle Korn verwendet, das heißt es wird mit seiner Schale verarbeitet und so bleiben alle Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe enthalten. Ballaststoffe sind Nahrungsbestandteile die unser Körper nicht vollständig verdauen kann, sie sind kalorienarm, unterstützen die Verdauung und sorgen dafür, dass wir uns lange gesättigt fühlen. Helle (also ausgemahlene) Mehle und daraus hergestellte Produkte werden schnell verdaut, lassen unseren Blutzuckerspiegel steigen und machen uns dadurch eher wieder Hunger.

Haferflocken sind übrigens immer Vollkorn, denn hier wird der Hafer einfach nur gequetscht.

Bei Brot und Brötchen muss man schon etwas mehr aufpassen, nur weil es ein dunkles Brötchen mit vielen Körnern drauf ist, ist es noch lange nicht aus Vollkornmehl. Einfach beim Bäcker explizit nachfragen, ob es ein Mehrkorn- (einfach eine Mischung) oder ein Vollkornbrötchen ist. Beim Brot ist es genauso.

Übrigens musst du jetzt kein Pumpernickel (ganz dunkles und grobes Vollkornbrot) essen, es gibt auch fein vermahlene Vollkornbrote, denen man ihre positiven Eigenschaften auf den ersten Blick gar nicht ansieht. Hier hilft es die Verpackung genau zu lesen: Nur wo Vollkorn drauf steht, ist auch Vollkorn drin!

2. Tipp: Frische Zutaten - machen dich fit!

Frisches Obst und/oder Gemüse sollten auf jeden Teller bzw. in jede Schale gehören, denn sie sind richtige Fitmacher!

Die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe geben uns gleichen einen extra Boost für den Tag, außerdem sind die beiden Superhelden meist kalorienarm und so darf man gerne einmal öfter zugreifen.

Wenn du gleich am Morgen z.B. Äpfel, Birnen, Paprika oder Karotten einsetzt, dann hast du bereits eine von fünf Portionen Obst und Gemüse gedeckt. Denn so viel sollte man über den Tag verteilt essen, dabei gilt: 2 Portionen Obst und 3 Portionen Gemüse. Eine Portion entspricht in etwa ein bis zwei Hände voll (geht super in eine Hand: Apfel, Paprika, Orange, Heidelbeeren; braucht schon eher Zwei: Brokkoli, Spinat, Erbsen, Erdbeeren).

3. Tipp: Milchprodukte - machen dich stark!

Jeder weiß: Milch macht die Knochen stark. Und das stimmt auch, denn in ihr steckt jeden Menge Calcium. Wusstest du, dass wir bis zum 35. Lebensjahr unsere Knochendichte aufbauen und sie sich erst danach wieder abbaut?! Der Mineralstoff ist also nicht nur für Kinder wichtig. Solltest du dich vegan ernähren, dann greif doch zu einem mit Calcium angereicherten Sojaprodukt.

Joghurt, Quark und Milch gibt es in verschiedenen Fettstufen, je geringer diese Stufe, desto weniger Kalorien stecken auch in den Produkten. Bei der fettreicheren Variante stecken allerdings noch etwas mehr Mikronähstoffe drin -> super für Kinder!

Ansonsten sind in Joghurt auch ganz viele “Kulturen” die uns bei der Verdauung helfen und unseren Darm im Gleichgewicht halten.

Leg dir also öfter mal eine Scheibe Käse aufs Brot, iss ein Müsli mit Joghurt und Obst oder trink ein Glas Milch. Es heißt auch nicht umsonst: Milch macht müde Menschen munter 😉

4. Tipp: Gute Fette - machen dich konzentriert!

Fette sind definitiv besser als ihr Ruf!  Unser Körper braucht sie um richtig zu funktionieren und mit pflanzlichen Fetten unterstützen wir ihn besser als mit tierischen (Wurst, Butter, fettreiche Milchprodukte).

Wie wäre es also mit einer Hand voll Nüssen, die passen ja auch super ins Müsli (es ist einfach so wandelbar :D), oder mit Samen wie Lein-, Sesam-, oder Chiasamen.

Da darf es dann auch gern mal ein Vollkornbrötchen mit Sonnenblumenkernen, Mohn oder Kürbiskernen oben drauf sein. Am Besten beschmiert man das dann mit einer Margarine aus beispielsweise Rapsöl.

5. Tipp: Energiearme Getränke - machen dich wach!

Die meisten Kalorien und somit auch die Energie in Getränken kommt vom Zucker. Sei es das fertige Kabatrinkpulver oder das extra hinzugefügte Stück Würfelzucker in den Kaffee.

Wenn wir viel Zucker zu uns nehmen, dann steigt unser Blutzuckerspiegel schnell an und wir bekommen ein Leistungshoch, aber genauso schnell befinden wir uns wieder in einem Leistungstief und würden am liebsten zurück zum schlafen gehen.

Am Besten ist es, den Tag bereits mit einem Glas Wasser zu starten, denn unser Körper hat gerade eine lange Zeit ohne Flüssigkeit hinter sich. Du wirst dich gleich biel wacher fühlen!

Zum Essen kann es dann gerne ein ungesüßter Tee oder Kaffee und/oder ein Obstsaft mit Wasser vermischt als Schorle sein.

6. Tipp: Genuss - es muss dir schmecken!

Wie bereits am Anfang angesprochen entscheidest letztendlich DU was auf deinem Teller landet und hier ist es besonders wichtig, dass es dir schmeckt! Wer startet schon gern mürrisch und schlecht gelaunt in den Tag, weil er die Haferflocken nicht runter gebracht hat?

Do's and Don'ts

Ich gebe die jetzt noch ein paar Inspirationen wie dein Frühstück aussehen könnte und was eher ein (auf die oben angesprochenen Kriterien bezogen) schlechtes Beispiel ist.

Toastbrot mit Nuss-Nougat-Creme, Honig und Marmelade 

Zuckerreiche nährstofflose Energie - macht dir schnell wieder Heißhunger
Wenig Ballaststoffe - machen dich nicht lange satt
Keine frischen Zutaten - liefern dir keine Vitamine

Joghurt mit Haferflocken, Obst, Walnüssen und Chia 

Vollkornflocken - machen dich lange satt
Gute Fette - machen dich konzentriert
Milchprodukte - machen dich stark

Solltest du mal keine Zeit zum Frühstücken haben, dann pack dir was ein, der kleine Hunger kommt bestimmt und so vermeidest du ständige Naschereien die dann am Ende mehr als ein Frühstück ergeben würden.
Auf meinem Instagramprofil findest du noch ganz viele Anregungen und auch hier kannst du dir ein paar Frühstücksideen holen  😉 

Und was frühstückst du so?

Jetzt erzähl mir doch mal worauf du beim Frühstück achtest und was dein Lieblingsstart in den Tag ist! Hinterlasse dazu einfach einen Kommentar oder schreibe mir eine persönliche Nachricht. Für Fragen bin ich auch immer offen 😉

Du rockst den Tag!

Lisa 🌟

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2018-05-31T13:27:18+00:00

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